Case Study M3 Architectes

Luxemburger Architekturbüro setzt auf neue AVA-Software

Architekten arbeiten in erster Linie mit ihrer Kreativität. Aber in großen Bauvorhaben müssen sie auch gleichzeitig die Kostenermittlung übernehmen und während des Baufortschrittes das Budget im Blick behalten. Ein Spagat, der nicht immer ganz leicht fällt. Anstatt nur mit Excel-Tabellen zu kalkulieren, nutzt ein Architekturbüro aus Luxemburg eine innovative AVA-Software, um ein lückenloses Kostenmanagement für seine Projekte zu ermöglichen. Bei Ausschreibungen von Bauvorhaben und der anschließenden Projektrealisierung kommen klassische Tabellenkalkulationsprogramme schnell an ihre Grenzen, werden unübersichtlich und fehleranfällig. Denn es geht bei den Projekten nicht nur um Aufgabenfelder wie Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung, sondern auch um ein lückenloses Kostenmanagement. Nur wenn Kostenermittlung, Kostenkontrolle sowie  Kostensteuerung im Planungs- und Bauprozess durchgängig dokumentiert werden, haben alle Projektbeteiligten einen Überblick und können sehen, ob das Budget eingehalten wird.

Case Study M3 Architectes à Luxembourg
M3 ArchitectesLuxembourg

Da die meisten Architekten und Ingenieure aber nur sehr ungern auf das vertraute Arbeiten mit Excel-Tabellen verzichten möchten, ist eine AVA-Software gefragt, die eine vollkommene Excel-Integration garantiert und mit weiteren praktischen Funktionen verknüpft. Auch das Architekturbüro M3 Architectes SA aus Luxemburg war auf der Suche nach einer flexiblen Software-Lösung mit neuen Funktionen, um die Vielzahl an Projekten besser organisiert und mit optimierter Kostenkontrolle abzuwickeln. M3 Architectes wurde vor 25 Jahren gegründet und wird aktuell von fünf Partnern geführt. 50 Mitarbeiter, darunter Architekten, Innenarchitekten, Bauzeichner, BIM-Modellierer und Bautechniker, bearbeiten Mittel- und Großprojekte hauptsächlich im Luxemburger Raum, wie zum Beispiel Wohn- und, Bürogebäude, Industriegebäude, Schwimmbäder sowie aktuell ein Krankenhaus.

„Die neue Software sollte sich individuell an die Bedürfnisse von M3 Architectes in Bezug auf das Kostenmanagement anpassen. Unflexible Standardlösungen kamen daher nicht in Frage“, erinnert sich Philippe Mayer, Partner bei M3 Architectes, weil in Luxemburg Unterschiede zur DIN für die Kostenermittlung bestehen. Eine anpassungsfähige Kostenstruktur war also ein zentraler Punkt. Außerdem war es eine bedeutsame Anforderung an die Lösung, dass sich das Programm in Bezug auf Nutzerprofile anpassen und optimieren lassen sollte. „Viele unserer Mitarbeiter sprechen französisch, andere deutsch. Deswegen war es uns bei der Auswahl der Software sehr wichtig, dass auch das Betriebssystem in verschiedenen Sprachen läuft”, so Philippe Mayer.

Da das Architekturbüro schon seit mehreren Jahren mit der Software SIDOUN Netbau arbeitete, lag es nahe, den Hersteller SIDOUN International GmbH aus Freiburg im Breisgau auch mit der Einrichtung und Installation einer Folgelösung zu beauftragen. Denn das Produkt SIDOUN Globe® bietet neben vollkommener Word- sowie Excel-Integration weitere Funktionen wie BIM-Synchronisierung, anpassbare Benutzeroberflächen und einen Datenassistenten.

„Das Arbeiten mit den bekannten Programmen aus der Text- und Datenbearbeitung schätzen unsere Mitarbeiter besonders, weil sich die Nutzung durch bestehende Kenntnisse intuitiv gestaltet“, ergänzt Philippe Mayer. „Außerdem können die Nutzeroberflächen sowie Druckmasken und Textbausteine ‚customized‘ werden; so sind sie eine große Hilfe, um das Programm auf individuelle Bedürfnisse anzupassen.“

Tagesgeschäft hat sich durch die neue Lösung deutlich verbessert

Nachdem die Entscheidung für SIDOUN Globe® gefallen war, ging die Implementierung ohne technische Schwierigkeiten vonstatten. Durch die vorherige Arbeit mit Netbau konnten bestehende Daten in die neue Software übernommen werden. M3 Architectes nutzt hauptsächlich die Funktionen für Ausschreibung sowie für Vergabe und Abrechnung. Allerdings wird es noch etwas dauern, um das Kostenmanagement und die Abrechnung völlig in SIDOUN Globe abzuwickeln. Denn laufende Projekte werden nicht rückwirkend eingepflegt und der Prozess benötigt Zeit. Auch die Nutzung von Druckvorlagen sowie die Einbindung in die BIM-Planung sind noch im Prozess der Umstellung, aber bereits jetzt merken die Anwender bei M3 Architectes, dass sich das Tagesgeschäft durch die neuen Lösungen verbessert hat.

Die Implementierung wurde durch zweisprachige Mitarbeiterschulungen in Luxemburg sowie in Freiburg unterstützt, die vor allem die Themen Ausschreibung, BIM-Management und Kostenmanagement fokussierten sowie die mögliche Individualisierung des Programms vermittelten. Durch diese gezielten Trainings konnten anfängliche Nutzungsschwierigkeiten bei der Umstellung auf das neue Programm behoben werden. Zudem stellt SIDOUN fortlaufenden Support mittels Hotline bereit.

„Wir schätzen besonders, dass SIDOUN stets flexibel in Bezug auf unsere länderspezifische Situation und unsere individuelle Arbeitsweise reagiert hat. Es hieß nie: Das geht nicht”, so Philippe Mayer. 

Sobald M3 Architectes sämtliche neuen Funktionalitäten produktiv eingeführt hat und sie in den Projekten anwendet, ist zudem eine Ausweitung der Implementierung geplant. So will M3 mit SIDOUN das Programm um weitere Module ergänzen.